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15.02.2005

Studie eines unabhängigen Marktforschungsinstituts belegt: 7 von 10 Anwendern bevorzugen bei Business-Applikationen Thin Clients gegenüber PCs.

Erstmals wird die subjektive Wahrnehmung der Anwender beim Arbeiten mit PCs im Vergleich zu Thin Clients untersucht.

Die überraschenden Ergebnisse der bislang ersten unabhängigen Vergleichsstudie von PCs und Thin Clients in der Wahrnehmung des Anwenders. Im Rahmen der durchgeführten Tests wurden 110 Personen gebeten, sowohl auf einem PC als auch auf einem Thin Client einige alltägliche Aufgaben mit Hilfe von Microsoft® Office durchzuführen. Die Geräte waren für die Teilnehmer nicht sichtbar. Die Testumgebung der beiden Desktops war identisch. Nach der Absolvierung der Testaufgaben auf beiden Geräten wurden die Teilnehmer befragt, welcher Desktop schneller war und welchem sie den Vorzug geben würden. Sieben von zehn Testpersonen, die ein Gerät bevorzugten, gaben an, den Thin Client gegenüber dem PC vorzuziehen. Mehr als doppelt so viele Teilnehmer empfanden den Thin Client als den schnelleren der beiden Desktops.

Der Test wurde von Winmark durchgeführt, einem unabhängigen Marktforschungsinstitut in London, das auf die Durchführung von Produkttests und Marktforschung im IT-Bereich spezialisiert ist. Die Durchführung des Tests entsprach den Anforderungen der British Market Research Society.

Für den Test wurde ein Thin Client der mittleren Leistungsklasse verwendet. Die Anbindung erfolgte an einen Citrix® Metaframe® Server, auf dem Microsoft Office 2000 lief. Der Server war ausgestattet mit einem 2,4 GHz Intel® Zeon® Prozessor. Um reale und vergleichbare Betriebsbedingungen zu schaffen, wurden auf dem Server elf weitere Anwender von Microsoft Applikationen simuliert. Auf dem PC waren Microsoft Windows 2000 Professional und Microsoft Office 2000 installiert. Der PC war mit einem 1,3 GHz AMD® Duron® Prozessor ausgestattet, hatte eine schnelle ATA100-Festplatte mit 7.200 UP und eine Nvidia® Gforce® Grafikkarte. Der PC und der Citrix Server hingen an demselben Exchange Server.

Graham Brown, Associate Director of Research bei Winmark, erläutert: "Wir haben einen hohen Aufwand betrieben, um für die Untersuchung faire und vergleichbare Voraussetzungen zu schaffen. Für die Versuchsdurchführung wurden höchste Standards angesetzt. Durch die technische Konzeption des Versuchs war die durchgängige Chancengleichheit gewahrt. Während der zweitägigen Versuchsdauer wurden die Geräte – die zu keinem Zeitpunkt sichtbar waren – vertauscht. An dem Test nahmen 110 Männer und Frauen teil, um die statistische Validität sicher zu stellen. Das Ergebnis zeigt klar, dass 60,9 % der Teilnehmer den Thin Client bevorzugten. 26,4 % bevorzugten den PC und 12,7 % äußerten keine Präferenz für eines der beiden Geräte. Dies bedeutet, dass sieben von zehn Personen, die eine Präferenz geäußert hatten, - genau 69,8 % - dem Thin Client den Vorzug gaben. Diese Ergebnisse haben einen statistischen Signifikanzwert von 99,9 %."

Diese Studie räumt mit dem Vorurteil vieler Anwender auf, wonach sich die Leistungsfähigkeit eines Desktops durch das Prozessor-Logo auf der Frontseite, der Grösse und dem Gewicht bemessen lässt.

"Traditionell herrscht die Annahme, dass PCs anwenderfreundlicher sind als Thin Clients", kommentiert Bob O'Donnell, Director of Personal Technology bei IDC. "Aber das Wachstum, das wir in den nächsten Jahren sehen und erwarten, liegt nicht nur in den IT-Management-Vorteilen von Thin Client Computing, sondern auch in der stetig steigenden Beliebtheit der Thin Clients beim Anwender."
 

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