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PublikationenFrustration mit dem PC-Client - Zeit für eine Alternative?Eine Umfrage durch eine rennomierte US-Fachzeitschrift bei IT-Managers ergab, dass die Geschwindigkeit und der Preis in ihrer Wunschliste für die nächste Generation von Desktops am Ende rangierten. Als wichtigste Verbesserungen wurden genannt: Zuverlässigkeit, einfachere Administration und einfacheres Software-Management. Und nun zur Realität: Die Anwender verlangen tiefere TCO (Total Cost of Ownership). Die Anbieter antworten mit schnelleren Chips. Die Anwender verlangen mehr Stabilität. Die Anbieter geben Ihnen komplexere Hard- und Software. Die Anwender verlangen ein einfacheres Management. Die Anbieter geben ihnen tiefere Hardware-Preise. Die Zeit ist längst überfällig, den PC zu vereinfachen. Er wurde viel zu komplex, unzuverlässig und ‘overpowered’. Die PC- Anbieter verkaufen Ferrari’s an Anwender welche einen Golf fahren sollten. Und alle Jahre erzählen sie ihnen, sie brauchten ein neues Modell. Doch grössere Festplatten und 300MB Office Suites sind das letzte, was der genervte Anwender braucht. Es ist nicht verwunderlich, dass zwei der zehn meistverkauften Software-Produkte zur Lösung von Problemen dienen, welche durch andere Software verursacht werden. Es verwundert auch nicht, dass die Computer-Ausbildung inzwischen ein $ 3 Mrd. Markt ist. In den letzten zehn Jahren hat Microsoft Windows 1.0, Windows 2.0, Windows 386, Windows 3.0, Windows 3.1, Windows 3.11, Windows WfW, Windows NT, Windows NT3.5, Windows NT4.0, Windows 95, Windows 98...... released. Nicht genug damit: Intel ‘beglückt’ uns zudem mit seinen nicht enden wollenden Processor-Upgrades. Und dies in immer kürzeren Zeitabständen. Fazit: Als Folge immer schnellerer Prozessoren und ständig sinkenden Preisen ist ein neuer PC bereits nach ca. 6 Monaten veraltet. Künftige Generationen werden sich wundern, dass wir dieses - für die 'Wintel Allianz' so lukrative -Konzept so lange mitmachten, ohne es ernsthaft in Frage zu stellen. Erinnern wir uns an einige Fakten, welche verschieden Marktstudien (u.a. der Gartner Group, Zona Research, IDG, etc.) resultierten:
Der PC-Client sollte ursprünglich ein Werkzeug sein, welches dem Anwender einen einfachen Zugriff zu allen relevanten Informationen gibt, seine Produktivität erhöht und seine Arbeit vereinfacht. Inzwischen wurde er jedoch öfters zu einem Prestigeobjekt oder einem Statussymbol. Das Server-based Computing (bzw. Thin-Client Computing) bietet bereits seit einigen Jahren einen interessanten Lösungsansatz aus diesem Dilemma. Denn es hat die Vorteile beider Welten: des Centralized Computing (Mainframe/Host) und des konventiellen Client/Server Konzeptes. Gleichzeitig lassen sich damit die TCOs um 25% bis über 35% senken (Zona Research). Zudem schützt es die Hard- und Software-Investitionen und verlängert ihre Lebensdauer. Eigentlich genügend Gründe für den IT-Verantwortlichen, sich ernsthaft mit dieser attraktiven Alternative auseinanderzusetzen und sie in seine Planungen einzubeziehen. Bietet sie doch – erstmals – eine echte, kompromisslose Alternative zum konventionellen Client/Server Konzept und den kurzlebigen PC-Clients mit ihren horrenden Betriebskosten (TCO). Dass trotz dem herrschenden Sparzwang (nicht überall zwingend für die IT?) das Server-based (Thin-Client-) Computing noch vielfach auf Skepsis stösst, ist schwer nachvollziehbar und rational nicht begründbar. Die Erkenntnis in der eigenen IT noch ungenutzte Sparpotentiale zu haben, wird oft gleichgesetzt mit dem Eingeständnis, bisher alles falsch gemacht zu haben. Und die Angst davor verhindert, eingefahrene Strukturen und Abläufe in Frage zu stellen und über eine Neuorganisation nachzudenken. Denn - wer langfristig Kosten sparen will, braucht Mut zur Selbstkritik. |
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Postfach 293 • 3073 Gümligen |
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